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Januar, 2011 | Bernhard Bartsch

Bernhard Bartsch

TAGEBUCH EINES ASIENKORRESPONDENTEN

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Lebenslügen auf Bestellung

Viele Chinesen besorgen sich vor dem Neujahrsfest gefälschte Zeugnisse und Abschlüsse – um beim Familienbesuch Erfolg vorzutäuschen.

Das kleine Steinmäuerchen am Osttor der Pekinger Volksuniversität ist ein seltsamer Ort für einen Müttertreff. Während Passanten gegen den schneidenden Wind ankämpfen und wartende Studenten sich durch Hüpfen aufzuwärmen versuchen, kauern fünf junge Frauen stoisch in der Kälte und wiegen dick verpackte Babys. Eine hat ihren Säugling unter ihrem wattierten Mantel zum Stillen angelegt, eine andere summt ein Schlaflied. Selbst die beiden Polizisten, die wenige Meter entfernt in ihrem Auto sitzen, scheinen Mitleid zu haben…

Bernhard Bartsch | 30. Januar 2011 um 13:39 Uhr

 

Nummernschilder zu gewinnen

Wer sich in Peking ein Auto kaufen will, braucht nicht nur Geld, sondern auch viel Glück.

Autos kann man in Peking künftig nicht mehr einfach kaufen, sondern nur noch gewinnen. Oder genauer: Das Recht zum Autokauf wird fortan verlost. Damit versuchen die Verkehrsbehörden den drohenden Verkehrskollaps auf den Straßen der Hauptstadt abzuwenden. Wie viele Pekinger deshalb um ihren Traum von den eigenen vier Rädern fürchten, zeigte sich bei der ersten Pekinger Nummernschildlotterie diese Woche…

Bernhard Bartsch | 28. Januar 2011 um 13:53 Uhr

 

Wen hört den Untertanen zu

Chinas Premierminister besucht überraschend Beschwerdestelle.

Mit einem Besuch in einem Pekinger Beschwerdebüro hat Chinas Premierminister Wen Jiabao Verständnis für die Unzufriedenheit vieler Menschen mit dem chinesischen Rechtssystem demonstriert. Es war das erste Mal seit der Gründung der Volksrepublik, dass sich der Regierungschef direkt mit Petitionären trifft…

Bernhard Bartsch | 26. Januar 2011 um 13:51 Uhr

 

Geschäft mit der Eltern-Angst

Das Rote Kreuz stattet chinesische Schüler mit GPS aus – profitieren tun andere.

Die Meldung ging um die Welt: Das Rote Kreuz will Chinas Kinder mit GPS-Sendern ausrüsten, um sie vor Entführungen zu schützen. 20 000 Geräte seien bereits kostenlos verteilt worden, berichtete Pekings Rote-Kreuz-Stiftung vor zwei Wochen stolz der Presse. Bis Jahresende sollten mindestens 100 000 Apparate im Einsatz sein. Der Plan, der ein wenig an Fußfesseln für Kriminelle oder Ortungssender für Pinguine erinnert, erschien vielen als eine Hightech-Lösung für ein verbreitetes Problem…

Bernhard Bartsch | 25. Januar 2011 um 13:47 Uhr

 

Gefärbte Haare – na und?

Schwärzt Barack Obama seine Silberlöckchen? Und was hat Chinas Präsident damit zu tun?

In China versteht man die Aufregung nicht. Ein Foto, das Barack Obama mit seinem chinesischen Amtskollegen Hu Jintao beim Staatsbankett im Weißen Haus zeigt, hat in den USA eine leidenschaftliche Diskussion ausgelöst: Färbt sich der amerikanische Präsident die Haare? Auf Bildern des besagten Tages, dem vergangenen Mittwoch, ist Obama morgens mit vielen Silberlöckchen zu sehen, die am Abend plötzlich verschwunden zu sein scheinen, aber bei einem Fototermin zwei Tage später wieder auftauchen…

Bernhard Bartsch | 21. Januar 2011 um 13:42 Uhr

 

Makelloser Triumphzug

Chinas Staatspresse feiert Hu Jintaos USA-Besuch – und beginnt die Arbeit am Nachruhm des Parteichefs.

Wenn Chinas Politiker auf Reisen gehen, müssen sie sich um das Medienecho in ihrer Heimat nicht sorgen. Mit der verordneten Euphorie feiert die Staatspresse die USA-Reise ihres Präsidenten Hu Jintao als makellosen Triumphzug. Hu habe eine „neue politische Zivilisation geschaffen“, attestiert ihm die Zeitung „Global Times“. „Der Besuch von Präsident Hu Jintao verdient den Applaus der Welt“, kommentiert das für seine nationalistischen Töne bekannte Blatt…

Bernhard Bartsch | 21. Januar 2011 um 08:07 Uhr

 

Boom oder Blase?

China wächst mit zweistelligen Raten. Doch Ökonomen warnen vor den Fallen des Wirtschaftssystems – und Risiken für westliche Unternehmen.

Wenn US-Präsident Barack Obama am Dienstagabend Chinas Staatschef Hu Jintao in Washington zum Abendessen empfängt, hofft Steve Dickinson, dass die beiden mächtigsten Männer der Welt den richtigen Gesprächsstoff finden. „Die Fronten zwischen China und dem Westen sind tief“, sagt der amerikanische Wirtschaftsanwalt…

Bernhard Bartsch | 18. Januar 2011 um 03:45 Uhr

 

Der Beziehungstest

Chinas Präsident Hu Jintao reist in die USA. Die Rivalität zwischen beiden Grossmächten zeigt sich offener denn je und ein Ende der Eskalation ist nicht in Sicht.

Sie gelten als die beiden mächtigsten Politiker der Welt – und ihre Treffen entwickeln sich zunehmend zu einem diplomatischen Muskelspiel. Wenn der amerikanische Präsident Barack Obama und Chinas Staatschef Hu Jintao diesen Mittwoch in Washington wieder einmal zusammenkommen, ist die Liste der akuten Konfliktthemen erneut länger geworden…

Bernhard Bartsch | 16. Januar 2011 um 03:32 Uhr

 

Peking ist flüssig

Chinas Devisenreserven steigen auf 2,85 Billionen Dollar – Geld, mit dem Peking sich internationalen Einfluss zu erkaufen versucht.

Die reichste Regierung der Welt ist vergangenes Jahr noch reicher geworden. Wie Chinas Zentralbank am Dienstag bekannt gab, erreichten die Devisenreserven 2011 den neuen Rekordstand von 2,85 Billionen US-Dollar (2,2 Billionen Euro), 18,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat die Volksrepublik das mit Abstand größte Fremdwährungspolster…

Bernhard Bartsch | 12. Januar 2011 um 03:39 Uhr

 

Kein Raum für Missverständnisse

Der Großmachtwettbewerb zwischen den USA und China weitet sich von Wirtschaft und Politik nun auch aufs Militär aus. Abrüstungsversuche gibt es nur verbal.

Wenn doch alles nur ein Missverständnis wäre! US-Verteidigungsminister Robert Gates wollte es so erscheinen lassen. „Wir sind uns sehr einig, dass sich die Gefahr von Misskommunikation, Missverständnissen und Misskalkulationen nur reduzieren lässt, wenn unsere zwischenmilitärischen Beziehungen solide und verlässlich sind und sich nicht mit dem politischen Wind ändern“, sagte er nach einem Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Liang Guanglie in Peking…

Bernhard Bartsch | 11. Januar 2011 um 03:35 Uhr