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August, 2010 | Bernhard Bartsch

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Und noch ein Konjunkturpaket

Schwaches Wachstum, starker Yen: Japan kämpft gegen die Deflation. Mit einem neuen Konjunkturpaket soll der Wirtschaftsmotor endlich wieder anspringen.

Mit der Weltwirtschaft geht es wieder bergauf – doch an Japan droht die konjunkturelle Erholung vorbeizugehen. Weil das Land seit anderthalb Jahren in der Deflation steckt, sehen sich Notenbank und Regierung gezwungen, abermals Geld ins System zu pumpen, in der Hoffnung, dass der Wirtschaftsmotor endlich anspringt…

Bernhard Bartsch | 30. August 2010 um 16:34 Uhr

 

Ende einer Geheimmission

Peking und Pjöngjang bestätigen Chinareise des nordkoreanischen Machthabers. Den wahren Anlass der Visite verraten sie aber nur zwischen den Zeilen.

Fünf Tage lang war es ein schlecht gehütetes Geheimnis, nun gibt es eine offizielle Bestätigung: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il ist zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten durch China gereist. Wie schon im Mai gaben die Regierungen die Visite erst bekannt, nachdem Kim am Montagnachmittag in seinem gepanzerten Sonderzug wieder die Grenze in sein Heimatland überquert hatte…

Bernhard Bartsch | 30. August 2010 um 16:32 Uhr

 

Der Drache pflanzt Fahnen auf

China bekräftigt seinen Anspruch auf das Südchinesische Meer. Die Nachbarn fürchten, Peking könne militärische Expansionsbestrebungen haben.

Es ist eine Eroberungsgeste aus alten Zeiten, realisiert mit den Mitteln der Hochtechnologie: Die Volksrepublik hat mit einem U-Boot eine chinesische Flagge in den Grund des Südchinesischen Meers gerammt. „Einige Länder mögen sich provoziert fühlen, aber das macht nichts”, erklärte Zhao Junhai, Entwickler des Forschungstauchschiffs „Seedrachen“, das den Meeresboden nach wertvollen Mineralien absuchen soll. „Das Südchinesische Meer gehört China, und ich möchte den sehen, der sich traut, das anzuzweifeln.”…

Bernhard Bartsch | 28. August 2010 um 07:37 Uhr

 

Der Osten isst rot

Seit viele Chinesen im Wohlstand leben, wollen sie vor allem eines: Fleisch. Die Folgen sind unappetitlich. Eine Recherche an den Grenzen des Wachstums.

Was tun, wenn man Geschäfte machen will und vom Geschäftemachen doch eigentlich keine Ahnung hat? Vor diese Frage sah sich Zhao Huaiwei gestellt, als er erkannte, dass es für ihn im Gefängnis keine Zukunft geben würde. Lange genug war er den sicheren Weg gegangen: mit 18 zur Armee, danach als Wächter in Pekings legendärer Haftanstalt Qincheng, Chinas Knast der Reichen, Mächtigen und Kritischen. „Irgendwann merkte ich, dass das Leben dort an mir vorbeigeht – als Soldaten durften wir ja nicht einmal das Internet benutzen“, sagt der 28-Jährige. „Ich wollte mein eigener Chef sein.“ Zhao versuchte sich vorzustellen, welche Branche in Zukunft wohl so stark boomen würde, dass man selbst ohne viel Erfahrung und Kapital auf der Welle mitreiten und reich werden könnte. „Immer mehr Chinesen werden wohlhabend, und wer wohlhabend ist, will gut essen“, kalkulierte Zhao und beschloss, Fleischhändler zu werden…

Bernhard Bartsch | 27. August 2010 um 03:24 Uhr

 

Kim versetzt Carter

Nordkoreas Diktator reist zum zweiten Mal in diesem Jahr nach China – ausgerechnet während einer Pjöngjang-Visite von Jimmy Carter.

Nordkoreas Diktator Kim Jong-il scheint zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten nach China gereist sein – ausgerechnet während eines Pjöngjang-Besuchs des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. Südkoreas Regierung erklärte, Kim reise mit dem Zug und werde möglicherweise von seinem jüngsten Sohn und Wunschnachfolger Kim Jong-un begleitet…

Bernhard Bartsch | 26. August 2010 um 13:14 Uhr

 

Der unendliche Stau

Auf einer chinesischen Autobahn steckten tausende Fahrer seit zehn Tagen fest – und das Land diskutierte wieder einmal den drohenden Verkehrskollaps.

Es war eine der spektakulärsten Staumeldungen in der Geschichte des Automobils: „Chinesische Behörden bemühen sich, einen 96 Kilometer langen Stau zu beenden, der von Peking bis in die nördliche Region der Inneren Mongolei reicht“, berichtete gestern die Tageszeitung China Daily. Aufgrund von Bauarbeiten steckten auf einem Teilstück der Autobahn Peking-Tibet Tausende Fahrer rund zehn Tage lang in einem Dauerstau…

Bernhard Bartsch | 26. August 2010 um 03:15 Uhr

 

Auf der Schleich-Spur

Deutsches Spielzeug ist heute größtenteils „Made in China“, doch selbst namhafte Hersteller verschließen ihre chinesischen Fabriken der Öffentlichkeit. Eine Recherche bei der schwäbischen Traditionsmarke Schleich.

Das Werkstor von Happy Crafts, einem in die Jahre gekommenen Fabrikkomplex in der südchinesischen Industriemetropole Dongguan, öffnet sich um Punkt zwölf Uhr. Trauben von Arbeitern mit blauen Hemden und Flipflops strömen in die Mittagspause. Was haben sie den Vormittag über gemacht? „Spielzeug bemalt“, erklären sie im Chor. Spielzeug? Noch Minuten vorher haben Happy-Crafts-Manager dem Journalisten am Telefon erklärt, ihre Fabrik stelle schon lange keine Spielwaren mehr her…

Bernhard Bartsch | 24. August 2010 um 08:57 Uhr

 

Chinas Todesliste wird kürzer

Die endgültige Höchststrafe soll für einige Wirtschaftsdelikte und die Zerstörung von Kulturgütern nicht mehr gelten.

Auf die Werke des Künstlers Ai Weiwei steht bald nicht mehr die Todesstrafe. Der Star des chinesischen Kunstbetriebs hatte in der Vergangenheit mehrfach antike Vasen zertrümmert oder neolithische Töpfereien in Industriefarbe getaucht – wohl wissend, dass die Zerstörung wertvoller Kulturgüter laut chinesischem Recht theoretisch mit der Höchststrafe geahndet werden kann…

Bernhard Bartsch | 23. August 2010 um 13:14 Uhr