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Februar, 2009 | Bernhard Bartsch

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Mindestens 74 Tote bei chinesischem Minenunglück

Erste große Grubenkatastrophe des Jahres ereignet sich ausgerechnet im Bergwerk eines Staatsbetriebs. 2008 starben in China über 3200 Menschen unter Tage.

In China sind bei einer Gasexplosion in einer Kohlemine mindestens 74 Menschen umgekommen. 114 Kumpel wurden verletzt, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua, davon sechs schwer. Das Unglück ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in dem staatlich betriebenen Tunlan-Bergwerk in der zentralchinesischen Provinz Shanxi…

Bernhard Bartsch | 23. Februar 2009 um 01:21 Uhr

 

Clinton gibt in Peking die Realpolitikerin

Wirtschaft und Klimaschutz dominieren ersten Chinabesuch der neuen US-Außenministerin. Menschenrechte sollen die Beziehung nicht mehr belasten.

US-Aussenministerin Hillary Clinton hat in Peking für einen neuen Pragmatismus in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen plädiert. Bei ihrem Antrittsbesuch rückte sie die gemeinsame Bewältigung der Wirtschaftskrise sowie Fortschritte im Klimaschutz in den Vordergrund. Meinungsverschiedenheiten bei den Menschenrechten, der Tibetfrage oder im Taiwan-Konflikt sollen das Verhältnis künftig nicht mehr belasten…

Bernhard Bartsch | 22. Februar 2009 um 05:15 Uhr

 

Exil in spe?

Simbabwes Diktator Robert Mugabe baut seiner Familie in Hongkong eine Basis für die Zukunft auf. Auch im Ausland scheut seine Entourage nicht vor Gewalt zurück.

Die Stimmung ist schlecht in JC Castle, einer Hongkonger Villensiedlung, die ihren Namen aus den Initialen von Kungfu-Star Jacky Chan ableitet. Schuld ist der neue Nachbar, der „einfach nicht hier her passt“, wie einer der Bewohner sagt. Robert Mugabe, Simbabwes einstiger Befreier und heutiger Tyrann, soll in dem Edeldomizil laut Medienberichten für 6,8 Millionen Franken eine Luxusimmobilie erstanden haben…

Bernhard Bartsch | 21. Februar 2009 um 09:16 Uhr

 

Beziehungen bekommen Schlagseite

Der Tod von acht Seeleuten eines chinesischen Frachters bei einer Verfolgungsjagd im Pazifik hat zu einer schweren Verstimmung zwischen China und Russland geführt.

Wenn in China ein Sack Reis umfällt, kümmert das bekanntlich niemanden, aber wenn ein ganzer Reisfrachter Schlagseite bekommt, wird daraus eine Staatsaffäre. Peking verlangt von Moskau Aufklärung darüber, warum die russische Marine ein chinesisches Handelsschiff versenkte und sich danach offenbar wenig Mühe bei der Suche nach Überlebenden gab…

Bernhard Bartsch | 21. Februar 2009 um 07:49 Uhr

 

Betrunken am Konjunktursteuer

Japans Finanzminister erklärt nach peinlicher Pressekonferenz seinen Rücktritt. Sein Auftritt wirkt symptomatisch für das Krisenmanagement der japanischen Regierung.

Ein kleines Gläschen Wein auf eine große Portion Erkältungsmittel – mit dieser Rezeptur hat Japans Finanzminister Shoichi Nakagawa seine Karriere gegen die Wand gefahren. Zumindest lautet so seine eigene Erklärung einen bizarren Auftritt am vergangenen Wochenende, der ihn am Dienstag zum Rücktritt zwang. Bei einer Pressekonferenz am Rande des G7-Treffens in Rom hatte Nakagawa mit lallender Stimme, geschlossenen Augen und holpriger Syntax auf Fragen geantwortet, die teilweise gar nicht an ihn gestellt waren…

Bernhard Bartsch | 18. Februar 2009 um 02:04 Uhr

 

„Das ist die schlimmste Krise der Nachkriegszeit“

Japan steckt bereits doppelt so tief in der Rezession wie Europa. Der zweitgrößten Volkswirtschaft wird vor allem ihre hohe Exportabhängigkeit zum Verhängnis.

Das japanische Arbeitsethos ist legendär, doch erst in der Krise zeigt der Sozialkodex, was wirklich in ihm steckt. „Früher war ich zwölf Stunden im Büro, aber inzwischen sind es eher 14, plus ein paar Sonderschichten am Wochenende“, erzählt ein Angestellter einer Tokioer Beratungsfirma. „Dabei haben wir im Moment fast nichts zu tun.“…

Bernhard Bartsch | 17. Februar 2009 um 06:07 Uhr

 

Chinalco plant größte chinesische Auslandsinvestition

In der Krise sinkt die Scheu vor chinesischen Beteiligungen: Der australische Minenkonzern Rio Tinto will 19,5 Milliarden Dollar von einem Staatsbetrieb annehmen.

Chinas staatlicher Rohstoffkonzern Chinalco plant die größte Auslandsinvestition, die ein chinesisches Unternehmen je getätigt hat. Für 19,5 Milliarden Dollar will das Unternehmen Anteile und Minenbeteiligungen des australischen Bergbauriesen Rio Tinto kaufen, verkündeten die beiden Konzerne. Das Geschäft muss noch von Australiens Finanzministerium genehmigt werden und dürfte nicht nur dort zu kontroversen Diskussionen führen…

Bernhard Bartsch | 13. Februar 2009 um 02:15 Uhr

 

Heißer Jahresempfang

Ungenehmigtes TV-Feuerwerk fackelte Pekinger Hochhaus ab. Der Zentralsender liefert damit selbst den Beweis für die Selbstherrlichkeit, die ihm Kritiker vorwerfen.

Weder Terroristen noch Brandstifter, sondern Neujahrsreden haben das spektakuläre Feuer auf dem Gelände des neuen Hauptquartiers von Chinas Staatsfernsehen CCTV ausgelöst. Einen Tag nachdem der 30-stöckige Seitenflügel des Pekinger Fernsehturms ausgebrannt war, übernahm der Zentralsender am Dienstag die Verantwortung. Für Fernsehaufnahmen hatte er ein Feuerwerk mit besonders großen Raketen zünden lassen und damit gegen Brandschutzbestimmungen verstoßen…

Bernhard Bartsch | 11. Februar 2009 um 01:30 Uhr

 

Demonstrative Großmut

Chinas Premier übt sich gegenüber dem deutschen Schuhwerfer in Toleranz und empfiehlt dem Cambridge-Student „mehr Bildung“.

Chinas Premier Wen Jiabao hat dem deutschen Studenten, der vergangene Woche an der britischen Cambridge-Universität einen Schuh nach ihm geworfen hatte, verziehen. Martin Jahnke, ein 27-jähriger Genforscher, habe sich zuvor schriftlich bei Wen entschuldigt, berichteten chinesische Medien. Er hatte am 2. Februar eine Rede des chinesischen Regierungschefs unterbrochen und als „Diktator“ beschimpft…

Bernhard Bartsch | 10. Februar 2009 um 00:57 Uhr

 

Chinas Nordosten trocknet aus

Wasserknappheit bedroht Ernte und Trinkwasserversorgung. An der Dürre ist nicht nur die Natur Schuld, sondern auch der Mensch.

In China bedroht eine Dürre die Wasserversorgung für rund vier Millionen Menschen und mindestens 100.000 Quadratkilometer Ackerland. Das entspricht in etwa der Bevölkerung Berlins und der Fläche Portugals. Die Pekinger Regierung erklärte am Donnerstag mehrere Landesteile zu Notstandsgebieten…

Bernhard Bartsch | 06. Februar 2009 um 01:03 Uhr

 

Der Elektronikriese Panasonic streicht 15.000 Stellen

Die Finanzkrise ist nach Angaben des Elektronikkonzerns Panasonic der Auslöser für ein großes Sparprogramm. Der Konzern schließt 27 Fabriken. Massenentlassungen sind in Japan längst kein Tabu mehr.

Die Finanzkrise zwingt Japans Exportindustrie zu Massenentlassungen. Am Mittwoch war es der Elektronikhersteller Panasonic, der schlechte Neuigkeiten bekanntgeben musste: Weltweit sollen 27 Produktionsstätten geschlossen und damit 15 000 Jobs abgebaut werden, erklärte Vorstandsmitglied Makoto Uenoyama in Osaka. Fünf Prozent der Belegschaft würden damit arbeitslos…

Bernhard Bartsch | 05. Februar 2009 um 05:52 Uhr

 

Man lebt nur zweimal

Wie ist das Leben nach dem Tod? Ganz ähnlich wie das davor, glaubt man in China.

Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch nicht vom Tod. Zumindest glauben das offenbar viele Chinesen. Denn warum sollten sie sonst ihre Ahnen mit neuen Errungenschaften versorgen, die zu ihren Lebzeiten gar nicht existierten: mit Computern und Handys, mit Digitalkameras und Kreditkarten, mit Vitaminpräparaten und Potenzpillen?…

Bernhard Bartsch | 05. Februar 2009 um 03:02 Uhr

 

China will mit Atomenergie wachsen

Kapazität von chinesischen Atomkraftwerken soll sich bis 2020 fast verachtfachen. Die Technologie bezieht China aus aller Welt.

Die Volksrepublik China will ihren gewaltigen Energiebedarf künftig verstärkt mit Kernkraft decken. 2020 sollen 70 Gigawatt oder rund fünf Prozent des chinesischen Stroms aus Atomkraftwerken kommen. Bisher sind es nur neun Gigawatt, was gut einem Prozent entspricht…

Bernhard Bartsch | 05. Februar 2009 um 01:07 Uhr

 

„Wenn es ein Deutscher war, warum hat er ihn verfehlt?“

Chinas Premier Wen Jiabao wurde in Cambridge mit einem Turnschuh beworfen – womöglich von einem Deutschen. Die Staatspresse versucht die Attacke herunterzuspielen, doch im Internet brodelt es.

Wenn Engländer einen deutschen Akzent hören, denken viele an den größten Diktator aller Zeiten. Nun mussten sie sich in diesem Tonfall vorwerfen lassen, einen solchen zu hofieren. „Dieser Diktator hier, wie könnt ihr euch die Lügen anhören, die er erzählt?“, schrie am Montag ein junger Mann in eine Rede des chinesischen Premiers Wen Jiabao an der Eliteuniversität Cambridge. „Steht auf, protestiert und geht raus.“…

Bernhard Bartsch | 04. Februar 2009 um 01:22 Uhr

 

Erklären, beruhigen – notfalls bekämpfen

In China haben 20 Millionen Wanderarbeiter ihre Jobs verloren. Die Regierung bereitet sich auf Unruhen vor.

Krise ist, wenn an Chinas Bahnhöfen nach den Neujahrsferien kein Chaos herrscht. Als sich vor zwei Wochen 240 Millionen Chinesen auf den Weg in ihre Heimat machten, befand sich das Transport systems am Rande des Zusammenbruchs. Zum Ende der Frühlingsferien geht es deutlich entspannter zu. Der Grund: Millionen Wanderarbeiter haben keinen Arbeitsplatz mehr…

Bernhard Bartsch | 03. Februar 2009 um 01:43 Uhr