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Dezember, 2008 | Bernhard Bartsch

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Was tun gegen Kater?

Die Chinesen haben den Kampf gegen den Kater zu einer Wissenschaft entwickelt wie kaum ein anderes Volk. Aus gutem Grund.

56 Prozent aller Chinesen fehlt das für den Alkoholabbau wichtige Enzym Acetaldehyddehydrogenase, kurz AlDH. Alkoholgenuss kann für die Betroffenen zu Schweißausbrüchen, knallrotem Anlaufen und Übelkeit führen. Wer für die Rache des Rauschs optimal gewappnet sein will, sollte für die Vorbereitungen mehrere Stunden einplanen oder eine Haushälterin haben…

Bernhard Bartsch | 31. Dezember 2008 um 03:02 Uhr

 

Asien rückt zusammen

Die Finanzkrise zwingt China, Japan und Südkorea zu Absprachen. Das kann Keimzelle für eine neue Union in Politik und Wirtschaft sein.

Sich mit dem fernen Feind verbünden, um den nahen anzugreifen“, lautet ein chinesisches Sprichwort. Es hätte als Motto stehen können über einem Treffen Mitte Dezember in Tokio. Zum ersten Mal kamen die Regierungschefs von Japan, China und Südkorea zu einem Gipfel zusammen. Was in Europa seit Jahrzehnten üblich ist, war für die ostasiatischen Mächte ein Novum…

Bernhard Bartsch | 31. Dezember 2008 um 02:57 Uhr

 

Die Pekingoper und ihre verlorene Seele

Der Pekingoperndarsteller Mei Lanfang war Chinas erster Weltstar. Fünf Jahrzehnte nach seinem Tod löst die Verfilmung seines Lebens, die auch auf der Berlinale laufen wird, eine kulturelle Selbstsuche aus.

Am 16. Februar 1930 erlebten die Zuschauer im New Yorker Thirty-ninth-Street-Theater einen Auftritt, der selbst in der weltläufigen Kulturmetropole die Grenzen des Vorstellbaren sprengte: Der Pekingoperndarsteller Mei Lanfang führte ein chinesisches Volksmärchen auf: vor leerer Bühne, mit bunt geschminktem Gesicht und prachtvollen Gewändern, mit durchdringendem Falsettgesang und atemberaubender Akrobatik.

Bernhard Bartsch | 31. Dezember 2008 um 02:52 Uhr

 

Japans stahlharte Landung

Exportkollaps, Produktionseinbruch, Jobabbau: Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt rutscht immer tiefer in die Rezession. Regierung und Opposition suchen in der Krise den schnellen politischen Profit – 2009 wird schließlich gewählt.

Als Toyota-Chef Katsuaki Watanabe vergangene Woche vor die Presse trat, sprach er nicht nur für sein Unternehmen, sondern für das ganze Land. Der Autohersteller gilt seit Jahrzehnten als Symbol der japanischen Wirtschaftskraft, denn er bewältigte alle Krisen der letzten siebzig Jahre, ohne auch nur einmal in die roten Zahlen zu rutschen.

Bernhard Bartsch | 27. Dezember 2008 um 12:25 Uhr

 

Unzufrieden und stolz darauf

Katsuaki Watanabe, 66, führte Toyota an die Spitze der internationalen Autoindustrie – und von dort in die Krise.

„Mein Charakter neigt zur Aggressivität, und ich mag ihn so“, sagte Katsuaki Watanabe 2005 in einem Interview. Da war der Manager gerade Vorstandsvorsitzender von Toyota geworden und konnte davon ausgehen, dass Japans größter Autokonzern unter seiner Führung zur weltweiten Nummer eins aufsteigen würde. Trotzdem sang Watanabe das Hohelied der Unzufriedenheit.

Bernhard Bartsch | 26. Dezember 2008 um 14:51 Uhr

 

China braucht Obamas Erfolg

Peking fordert eine schnelle Reform des US-Finanzsystems – und wird dafür womöglich mitbezahlen

„Change“ in Washington – darauf hofft auch China. Da der Wirtschaftseinbruch in den USA auch Chinas Wachstum nach unten zieht, fordert Peking von Barack Obama eine schnelle Wiederbelebung der Konjunktur und eine grundlegende Reform des Finanzsystems. Vordergründig decken sich die Erwartungen mit den Vorhaben des neuen Präsidenten, doch im Detail steckt reichlich Konfliktstoff.

Bernhard Bartsch | 24. Dezember 2008 um 10:33 Uhr

 

Keine Götter neben Kim

Kein Land verfolgt Christen schärfer als Nordkorea. Wer nicht an das Regime glaubt, riskiert sein Leben.

Anfang des 20. Jahrhunderts galt Pjöngjang wegen seiner großen christlichen Gemeinde als „Jerusalem des Ostens“, doch heute leben Christen nirgendwo gefährlicher als in der nordkoreanischen Hauptstadt. Auf dem Weltverfolgungsindex der christlichen Organisation Open Doors steht das Land seit sechs Jahren an erster Stelle.

Bernhard Bartsch | 24. Dezember 2008 um 07:01 Uhr

 

„Ich bin fett, ich bin stark“

Das Hausschwein Zhu Jianqiang, das nach dem verheerenden Erdbeben in Südwestchina 36 Tage unter Trümmern überlebte, gilt den Chinesen als nationales Vorbild in Sachen Krisenbewältigung.

zhu_jianqiang_1„Ich bin fett, ich bin stark“, stand auf den T-Shirts, mit denen kürzlich eine Gruppe chinesischer Manager vor dem Jianchuan Museum in Chengdu aus ihren Limousinen stieg. Sie waren in die Hauptstadt der Provinz Sichuan gereist, um Chinas populärsten Motivationscoach zu besuchen: ein graues Hausschwein, das den Namen Zhu Jianqiang trägt. „Zhu“ heisst Schwein und „Jianqiang“ kräftig, zusammen also in etwa: Sau Stark. Einer nach dem anderen liessen die Konzernlenker sich neben dem trägen Borstenvieh fotografieren…

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 18:25 Uhr

 

„Ratte schmeckt süßlich“

Er benutzt nie ein Kochbuch und isst gerne seltene Tiere: Chan Yan Tak, Chinas erster Drei-Sterne-Gastronom.

Der Auftritt erinnert an alte Herzblatt-Sendungen. „Koch Chan kümmert sich noch um die Küche“, flüstert die Dame aus der PR-Abteilung, huscht durch den Speisesaal, wo die letzten Mittagsgäste bei Obst und Grüntee sitzen, und bittet in ein stilles Separee. Vor der Fensterfront erstreckt sich das Panorama des Hongkonger Hafens, Fähren ziehen weiße Linien ins glitzernde Wasser, am Überseekai sticht ein Kreuzfahrtschiff in See. Der Meister lässt auf sich warten…

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 18:15 Uhr

 

“Chinas Entwicklungsmodell hat fundamentale Probleme”

Wirtschaftshistoriker Wu Xiaobo über 30 Jahre chinesische Reformpolitik, fernöstlichen Unternehmergeist und die Lehren aus der Finanzkrise.

Frage: Herr Wu, vor genau dreißig Jahren hat China sich der Marktwirtschaft geöffnet. Pünktlich zum Jubiläum steckt der Kapitalismus in einer tiefen Krise, und die Volksrepublik mitten drin. Schlägt jetzt die Stunde der Planwirtschaftsnostalgiker?

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 18:07 Uhr

 

Lizenz 001

Vor 30 Jahren wurde China kapitalistisch – und Guo Peiji zum Pionier: Der Koch gründete Pekings erstes privatwirtschaftliches Restaurant.

Guo Peiji ist an diesem Morgen spät dran. „Ich hab mal richtig ausgeschlafen“, sagt der 76-Jährige, als er um kurz nach neun in dem kleinen Restaurant in der Cuihua-Gasse ankommt, wo sein Sohn und einige Angestellte schon Gemüse putzen. „Bis sechs Uhr hab ich faul im Bett gelegen.“

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 15:27 Uhr

 

Was bleibt von Olympia?

Am Ende des Olympiajahres ist China um eine Erfahrung reicher und um eine Illusion ärmer. Vor seinen eigenen Problemen kann das Land nicht davonlaufen. Viele Chinesen fragen sich: Was ist nach dem Trubel vom Sommer geblieben?

Die Huren sind zurück. In engen Minis sitzen sie wieder hinter den Glastüren ihrer als Friseursalon getarnten Trieblokale und werfen männlichen Passanten frivole Blicke zu. „Seit Juni wurden diese Läden alle geschlossen, aber in den letzten Wochen haben sie einer nach dem anderen wieder aufgemacht“, sagt Herr Yu…

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 10:46 Uhr

 

Erfolgskonzern Toyota macht erstmals Verlust

Der erfolgsverwöhnte Autobauer Toyota erwartet im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2008 zum ersten Mal rote Zahlen. Der Konzern leidet unter einem weltweiten Absatzrückgang und dem starken Yen.

Der japanische Automobilhersteller Toyota erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2008 den ersten operativen Verlust in der Unternehmensgeschichte…

Bernhard Bartsch | 23. Dezember 2008 um 10:39 Uhr

 

Rette sich, wer kann

Die Finanzkrise kostet Millionen chinesischer Arbeiter ihren Job. Pekings Konjunkturprogramm soll sie auffangen, könnte aber manche Probleme noch verschärfen.

Am Ende wählte Shi Hailin die Flucht, was zumindest für seine Sicherheit womöglich die richtige Entscheidung war. Der Besitzer der Keramikfabrik Yekui in der südchinesischen Provinz Guangdong mit der Hauptstadt Guangzhou schuldete seinen Arbeitern zwei Monate Gehalt…

Bernhard Bartsch | 15. Dezember 2008 um 10:47 Uhr

 

Neue Vogelgrippe-Fälle

Erreger ist möglicherweise bereits gegen den Impfstoff resistent

In Asien sind mehrere neue Fälle der Vogelgrippe aufgetreten. In Hongkong, Indonesien und Thailand bestätigten die Behörden den Verdacht auf einen neuen Ausbruch der Geflügelseuche, die auch auf Menschen überspringen kann und in den meisten Fällen tödlich endet…

Bernhard Bartsch | 11. Dezember 2008 um 10:54 Uhr