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November, 2008 | Bernhard Bartsch

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Reich der armen Mitte

Wucher statt Wachstum: Auch Chinas Wirtschaftsmodell gerät in die Krise.

In jeder Krise steckt eine Chance, sagt das Sprichwort. In China lässt sich die Redensart sogar etymologisch herleiten: Krise heißt auf Chinesisch „Weiji“, wobei die erste Silbe „Gefahr“ und die zweite „Möglichkeit“ bedeutet. In jeder Analyse der chinesischen Krise schwingt die Chance also schon mit. Nur wie?

Bernhard Bartsch | 26. November 2008 um 15:59 Uhr

 

Viele kleine Bürgerkriege

Die Verfehlungen von lokalen Kadern bringen immer mehr Bürger gegen die Behörden auf – Oft werden die Demonstranten bestraft.

Die Liste der chinesischen Orte, in denen Volk und Regierung einander nicht mehr trauen, ist wieder um einen Namen länger geworden: Longnan. In der 2,7-Millionen-Einwohner-Kreisstadt in der nordchinesischen Provinz Gansu randalierten am Montag rund 2000 Menschen gegen die lokale Verwaltung. Ausgelöst von rund 20 Bewohnern, die sich am Morgen vor dem Rathaus lauthals über die Enteignung ihres Landes beschwert hatten…

Bernhard Bartsch | 21. November 2008 um 16:09 Uhr

 

Fahnenflucht eines Superstars

China ist wütend auf den Weltstar Gong Li: Die Schauspielerin hat ihren chinesischen Pass abgegeben. Damit zwingt sie ihre alte Heimat zu einer überaus schmerzhaften Nabelschau.

China hat wieder einmal patriotisches Herzrasen: Die Schauspielerin Gong Li, seit zwanzig Jahren der beliebteste Leinwandstar der Volksrepublik, will keine Chinesin mehr sein. Anfang November gab sie ihre chinesische Staatsbürgerschaft auf und schwor in einer öffentlichen Zeremonie der Flagge von Singapur die Treue…

Bernhard Bartsch | 20. November 2008 um 16:04 Uhr

 

China im Sog der Finanzkrise

Die Volksrepublik China hat lange zu den Hauptgewinnern der Globalisierung gehört. Nun zeigt sich, wie stark auch deren Schatten auf sie fallen.

Zurzeit helfen nicht einmal Engel. Die weiss gewandeten Damen mit den angesteckten Flügeln und aufgesetz- ten Heiligenscheinen, die kürzlich bei einer Immobilienmesse im ostchinesischen Dalian zur Besichtigung einer neuen Wohnanlage animieren sollten, bekamen nur wenige der bereitgestellten Busse voll. «In den letzten Jahren mussten wir immer noch Sonderfahrten organisieren», erzählt eine der Hostessen.

Bernhard Bartsch | 16. November 2008 um 16:15 Uhr

 

China spielt den Anwalt der Dritten Welt

Die Volksrepublik China will die Führungsmacht der Entwicklungsländer werden. Noch setzt Peking im Umgang mit dem Westen auf eine zurückhaltende Diplomatie.

Chinas Präsident Hu Jintao ist beim G-20-Gipfel in Washington die heimliche Hauptperson. Kein Land verkörpert besser, wie sehr die Globalisierung die Welt schon verändert hat, und keine Regierung hat derzeit eine klarere Vorstellung davon, wo in der Krise ihre sprichwörtliche Chance liegen könnte…

Bernhard Bartsch | 15. November 2008 um 16:25 Uhr

 

Hunger ist stärker als Propaganda

Die gewaltsame Isolation Nordkoreas bekommt Löcher – durch Handys und Schwarzhandel

Seit Beginn der kalten Jahreszeit schweifen die Blicke der Nordkoreaner, die nahe der Grenze zu China leben, besonders sehnsüchtig auf die andere Seite. Im Sommer ist es nur die nächtliche Beleuchtung, die ihren Neid erweckt; in ihren eigenen Dörfern gibt es keinen Strom. Im Winter kommen noch die Rauchsäulen hinzu, die anzeigen, dass in den chinesischen Häusern geheizt wird, während sie selbst meist nur mit Decken und Körperwärme gegen die sibirische Kälte ankämpfen.

Bernhard Bartsch | 14. November 2008 um 03:42 Uhr

 

Schluss mit Sonnenschein

Nordkoreas Regime geht auf Konfrontationskurs und heizt damit die Spekulationen über seinen Zerfall weiter an.

Nordkoreas jüngste Botschaft an die Außenwelt klingt wieder einmal schauerlich grotesk: Die Grenze zum Süden soll ab sofort scharf kontrolliert und zum 1. Dezember vollständig geschlossen werden. Als sie sie bisher offen und unbewacht gewesen…

Bernhard Bartsch | 13. November 2008 um 04:09 Uhr

 

„Es war die Hölle auf Erden“

Kim Yong-sun, Jugendfreundin der Mutter von Kim Jong-ils ältestem Sohn, über die heimliche Geliebte des Diktators, die Ermordung ihres Mannes und acht Jahre im Straflager.

Kim Yong-sun (Copyright: Martin Gottske)Frage: Frau Kim, wie wird man zur Geliebten des „Geliebten Führers“?

Kim: Song Hye-rim und ich haben uns als Kinder in der Ballettschule kennen gelernt und waren später beide Mitglieder im staatlichen Tanzensemble. Dort ist Kim Jong-il auf sie aufmerksam geworden…

Frage: Wie hat er um sie geworben?

Kim: Gar nicht, er hat sie sich einfach genommen…

Bernhard Bartsch | 13. November 2008 um 03:58 Uhr

 

Nordkorea macht die Grenze dicht

Am 1. Dezember will Nordkorea seine Grenze zu Südkorea zu schließen. Das Regime droht zudem mit einem vollständigen Abbruch aller Beziehungen zum südlichen Nachbarn.

Nordkorea lässt den Konflikt mit Südkorea weiter eskalieren: Auf Anfang Dezember hin will der erzkommunistische Staat die Grenze zu seinem Nachbarland vollständig schliessen. Pjöngjangs amtliche Nachrichtenagentur KCNA meldete gestern, Nordkoreas Regierung reagiere damit auf eine «feindselige Politik» und «Lippenbekenntnisse» des Nachbarn im Süden.

Bernhard Bartsch | 13. November 2008 um 03:51 Uhr

 

„Komme vom Dorf, habe Milch“

Nach dem chinesischen Babymilchskandal erlebt der Beruf der Stillamme eine Renaissance. Frauen vom Land verdienen plötzlich städtische Spitzengehälter – und lassen dafür mitunter ihre eigenen Kinder im Stich.

Das Bewerbungsschreiben war kurz und bündig: „Komme vom Dorf, bin total biologisch und habe viel Milch“, lautete die Anzeige, mit der dieser Tage eine Chinesin im Internet auf Jobsuche ging…

Bernhard Bartsch | 01. November 2008 um 17:58 Uhr