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August, 2008 | Bernhard Bartsch

Bernhard Bartsch

TAGEBUCH EINES ASIENKORRESPONDENTEN

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Wie soll man jubeln?

Zu Olympia zeigt sich China euphorisch – nur die Parteispitze erweckt den Eindruck, als seien die Spiele die langweiligste Veranstaltung der Welt.

Dort werden sie fast so scharf beobachtet wie die Athleten und können, wie diese, gewinnen oder verlieren. Denn wer als Volksvertreter auf der Tribüne sitzt, muss zugleich ungespielte Begeisterung und diplomatische Neutralität zeigen. Ein moderner Herrscher muss dem Volk nicht nur Brot und Spiele bieten, sondern sie mit ihm teilen…

Bernhard Bartsch | 25. August 2008 um 02:47 Uhr

 

Der letzte Mandschure

Mit Pfeil und Bogen bezwangen die Mandschuren einst China und dann sich selbst. Eine Waffenschmiede überlebte den Abstieg.

Verantwortung ist für Yang Fuxi eine Portion Schweinekleber. Dafür nimmt er zehn Kilo Schweinehaut, wäscht sie, kocht sie, rupft einzeln alle Härchen aus und rasiert zur Sicherheit noch einmal drüber. Danach kommt sie in einen großen Dämpftopf, in dem die Haut so lange in heißem Wasserdampf aufgeweicht wird, bis Yang sie mit einem Holzstößel zerdrücken kann. Den Matsch kocht er auf, presst ihn durch ein feines Sieb und lässt ihn abkühlen…

Bernhard Bartsch | 04. August 2008 um 10:40 Uhr

 

Der Stolz der Pekinger

Im Zentrum des Reichs der Mitte prallen Welten aufeinander. Das war vor 700 Jahren nicht anders als heute. Vom Leben in einer unberechenbaren Stadt.

Der Abend des 19. Dezember 1999 war klar und frostig, ein Abend wie gemacht für Bier und Popcorn in der No. 50 Bar. Es war eine der ersten Pekinger Kneipen nach westlichem Vorbild. Die Kundschaft bestand zur einen Hälfte aus ausländischen Studenten und zur anderen aus neuerdings wohlhabenden Chinesen, die bereitwillig zehn Yuan für ein Bier bezahlten, das im Restaurant um die Ecke zwei Yuan kostete. Ich gehörte zu ersteren…

Bernhard Bartsch | 02. August 2008 um 16:40 Uhr

 

Das kleine Wirtschaftswörterbuch Chinesisch-Deutsch

Eine Leseübung zu Schwanzgeld und weißen roten Umschlägen.

Das Jahr 2008 steht in China im Zeichen der Olympischen Spiele. Was in Griechenland als pazifistischer Athletenwettstreit begann und sich im 20. Jahrhundert zum globalen Event aus Sport, Politik und Wirtschaft entwickelte, dient in der Volksrepublik als nationale Image-Kampagne…

Bernhard Bartsch | 01. August 2008 um 03:37 Uhr