Bernhard Bartsch

TAGEBUCH EINES ASIENKORRESPONDENTEN

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Walfleisch zu Hundefutter

Während Japans Fangflotte in der Antarktis mit Tierschützern kämpft, ist die Beute vom Vorjahr längst nicht verzehrt.

Freitagabend in Tokios Ausgehviertel Shibuya: Zehn- tausende drängen in Lokale, Kinos oder Spielsalons, doch von den zwanzig Tischen im eleganten Restaurant Kujiraya ist nur die Hälfte besetzt. Schließlich verweist schon der Name auf ein Angebot, das nicht jedermanns Geschmack ist: Kujira, also Wal. Vom Sashimi bis zur Grillplatte werden hier alle Gerichte aus dem Fleisch von Zwergwalen zubereitet.

Bernhard Bartsch | 26. Januar 2008 um 05:22 Uhr

 

Das Harakiri des kleinen Mannes

Dieser Text ist leider nicht ganz fertig geworden. Tut mir leid, einige Fakten hätte ich gerne noch recherchiert, aber es ist schon sehr spät und ich habe Angst. Angst um mein Leben. Angst vor Karoshi.

Karoshi ist Japanisch und heißt „Tod durch Überarbeitung“. Keine perfekte Übersetzung, aber besser geht es nicht. Als Nichtjapaner wird man ohnehin nie ganz verstehen, was bei Karoshi alles mitschwingt. Schließlich ist es gewiss kein Zufall, dass das Japanische als einzige Sprache der Welt für Tod durch Berufsstress ein eigenes Wort hat…

Bernhard Bartsch | 08. Januar 2008 um 23:39 Uhr