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Oktober, 2006 | Bernhard Bartsch

Bernhard Bartsch

TAGEBUCH EINES ASIENKORRESPONDENTEN

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Pjöngjanger Zierapfelblüte

Die Botschaft in Peking ist Nordkoreas wichtigste diplomatische Vertretung – und der größte wirtschaftliche Außenposten.

Nordkoreaner verstehen etwas von gutem Essen. „Wir servieren hier die Schätze unseres Landes“, erklärt Kellnerin Lee, während sie in ihrer weißen Tracht, die aussieht wie ein bunt bestickter Hochzeitstraum, durch die Tischreihen gleitet. „Nordkoreanisches Fleisch, nordkoreanischer Fisch, nordkoreanisches Gemüse – etwas Frischeres und Köstlicheres gibt es nicht auf der Welt.“

Bernhard Bartsch | 18. Oktober 2006 um 06:38 Uhr

 

Der Knalleffekt

Seine Drohungen wurden oft als Gerede abgetan. Nun hat Kim Yong Il gezeigt, dass gerade ein Unberechenbarer sehr ernst genommen werden muss.

Sein Leben lang war er nur der Sohn, Erbe und Nachfolger seines Vaters Kim Il Sung, des großen Revolutionärs, eine schlechte Kopie des Originals, ein fader zweiter Aufguss. Die Weltpresse nannte ihn einen Außerirdischen, Irren oder Banditen. Er war der schräge Vogel im Kabinett der internationalen Politik. Spätestens seit gestern Morgen, 10 Uhr 36, ist Kim Yong Il nun ein Tyrann von eigenen Gnaden.

Bernhard Bartsch | 10. Oktober 2006 um 06:48 Uhr